Was denn so ein Welpe kostet, ist die bestimmt am Meisten gestellte Frage, die ein Züchter hört, und oft ist nach dem ersten Gespräch auch schon klar, dass viele Interessenten nur einen billigen Hund haben wollen. Allerdings hat der Preis für einen Welpen durchaus seinen Grund, denn der Züchter geht mit hohen Kosten in Vorleistung. Hier eine ungefähre Übersicht über die Kosten einer Zuchthündin, die selbstverständlich regional leichte Unterschiede haben.

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Das macht locker bis zu 4000€ ohne weitere außergewöhnlichen Ausgaben für eine Zuchthündin, die dann aber noch keine Welpen hat.

Wenn es jetzt noch dumm läuft, geht eine der Untersuchungen in die Binsen, die Hündin kann nicht zur Zucht eingesetzt werden, das Geld ist weg, das Spiel beginnt von Neuem.

Dazu kommen nun noch mal die gleichen jährlichen Kosten für das zweite Lebensjahr des Hundes, desweiteren die Decktaxe für den Rüden ( 500- 1000 € ohne Fahrtkosten), wenn die Hündin dann den 20. Lebensmonat vollendet hat und selbstverständlich noch die verschiedenen weiteren Untersuchungen der tragenden Hündin.

Wenn die Welpen dann endlich da sind kommen die Kosten für Spezialfutter wie Welpenmilch, anfangs Rinderfaschiertes und dann Welpenfutter. Wurfbesichtigungen und Untersuchungen der Welpen, Spielzeug, Halsbänder, Waschmittel, erhöhte Stromkosten und noch vieles mehr dazu.

Bis zum Verkauf des ersten Welpen können schon Kosten um die 6000 € zusammen kommen.

Der Preis eines Welpen richtet sich nun nach dem Ermessen des Züchters, wird sich aber in dem Bereich einpendeln, den er selbst für den damaligen Welpen bezahlt hat. Beinhaltet sind die bis dahin angefallenen Kosten sowie die bis dahin fälligen Impfungen, Untersuchungen, und auch das Chippen durch den Zuchtwart. Die Welpen bekommen Papiere, bei uns vom WSDe.V., und sind auch im Zuchtbuchamt registriert.

Es geht natürlich auch billiger:

Es gibt sogenannte „Züchter“ , die diese wundervolle Rasse nur aus Profit züchten, die aber keine Zeit in den Hund investieren, geschweige denn Geld. Bei solchen „Züchtern“ gibt es die oben aufgestellte Liste nicht und somit keine Kontrollen. Ein so günstig erworbener Hund ist meist teurer, weil das, was bei der Anschaffung eingespart wurde oft später doppelt beim Tierarzt in vielen Besuchen abgezahlt wird. Wenn es noch extrem wird, ist die Freude an einem Hund durch die meist kurze Lebensdauer mehr als nur getrübt.

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