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Hunde: Gesundheitliche Probleme und Lösungsvorschläge                                              ZURÜCK

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Die Hüftgelenksdysplasie des Hundes (HD)

Zur Hüftgelenksdysplasie

Leider ist es als Tatsache anzusehen, dass obschon die teilweise dramatische Zunahme an Erkrankungen in den letzten 20 Jahren viele Züchter, Vereine und Verbände sensibilisiert hat und der Situation zum Großteil durch verschärfte Auswahlmaßnahmen, Zuchtausschlüsse und Veränderung der Rassestandards Rechnung getragen wurde, die Hüftgelenksdysplasie(HD) des Hundes heute leider immer noch eine häufig diagnostizierte Erkrankung in der tiermedizinischen Praxis darstellt.

Da die HD (mit Ausnahme operativer Eingriffe) bedauerlicherweise vielfach immer noch als nicht therapierbar betrachtet wird, ist die Diagnose für viele Patientenbesitzer geradezu niederschmetternd. Die sehen sich spontan mit dramatischen Krankheitsverläufen und drohender Einschläferung gegenübergestellt. Für Züchter besteht darüber hinaus das Problem einer beträchtlichen Imageschädigung, da das Auftreten einer Erkrankung unberechtigterweise fast immer als Folge nachlässiger Zucht betrachtet wird.

Nun sollte der behandelnde Tierarzt doch eine ausführliche Beratung und Aufklärung ansetzen. Dessen Betreuung sollte nicht mit der Diagnose des Röntgenbildes enden und erst dann wieder beginnen, wenn sich das Krankheitsbild verschärft hat.

Was ist eine HD

Die HD ist eine Erkrankung, die in der Humanmedizin schon lange bekannt ist, bei Hunden jedoch erst seit circa 1935 beschrieben und diagnostiziert wurde. Die HD betrifft sowohl Menschen als auch Katzen und Pferde, jedoch am meisten unsere Hunde. Man kann grundsätzlich behaupten, dass die HD alle Hunderassen und Mischlinge "erwischen" kann, allerdings sind große Hunderassen häufiger gefährdet.

Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk mit großer Beweglichkeit, das extremen Belastungen ausgesetzt wird. Dabei sollte der Kopf des Oberschenkelknochen (Femur) fest in der Gelenkpfanne des Beckens sitzen. Der Femur ist der größte Röhrenknochen des Hundes und der Großteil des vom Hund zur Fortbewegung aufgebrachten Schubes wird über die Hinterläufe realisiert. In einem dysplatischen Hüftgelenk liegt der Oberschenkelkopf nicht fest in der Gelenkpfanne und/oder es bestehen Formunterschiede zwischen Kopf und Pfanne. Es werden somit nicht alle Teile des Gelenks gleichmäßig beansprucht. Die normale Regenerationsfähigkeit kann solche Belastungen nicht kompensieren und in der Folge kommt es zu entzündlichen und degenerativen Veränderungen des Gelenkes. Knöcherne Neubildungen können den Gelenkspalt verkleinern oder verschließen und zu einer vollständigen Versteifung des Gelenkes führen. Der Gelenkknorpel, der ein reibungsarmes Gleiten innerhalb des Gelenks sicherstellt, wird zunächst durch Mikrorisse geschädigt. Danach kann es zu Knorpelschwund und ungewünschter Knorpelneubildung in den Randbezirken des Gelenks kommen und das Krankheitsbild kann in eine Arthrose, verbunden mit großen Schmerzen Einschränkungen der Gelenkfunktion übergehen. Stark abgeflachte Beckenpfannen bergen darüber hinaus die Gefahr des Herausspringens der Gelenkköpfe aus der Pfanne, was ein Einrenken zur Folge hat.

Wie kommt es zur HD?

Man hat herausgefunden, dass selbst gesunde Hunde die HD vererben können. Daher ist es auch für einen Züchter wertvoll, die Nachkommen seiner Welpen im Auge zu behalten. Dazu kommt noch, dass Umwelteinflüsse, insbesondere während der Wachstumsphase, eine nicht unerhebliche Gefahr darstellen.

  • Übergewichtige Welpen können dysplastische Hüften entwickeln. Als häufigste Ernährungsfehler sind falsche Calcium/Phosphorverhältnisse und zu hohe Eiweißanteile im Futter zu nennen. Das im Wachstum befindliche Skelett ist besonders anfällig bei Fütterungsfehlern.

  • Unphysiologische Ausstellungsstandards (stark abfallende Rückenlinie, etc.) sollten kritisch überdacht werden.

  • Welpen dürfen nicht überfordert werden. Hier ist beispielsweise an Überspringen und Überklettern von Hindernissen, kilometerlange Wanderungen im Gelände oder an das Laufen am Fahrrad zu denken.

Diagnose einer HD

 Erste Anzeichen können sein:

-Bewegungsunlust beim jungen Hund

-unsicherer Gang

-wackelige Hinterhand

-Schwierigkeiten beim Aufstehen

Eine sichere Diagnose ist nur durch eine Röntgenaufnahme und deren Begutachtung möglich. Die meisten Verbände verlangen heute eine begutachtete Röntgenaufnahme, bevor ein Tier zur weiteren Zucht freigegeben wird und seriöse Züchter raten ihren Welpenkäufern eindringlich zu entsprechenden Kontrollen. Dies ist in jedem Fall als ein Schritt in die richtige Richtung zu bewerten, da sie den Züchtern eine gezielte Aussortierung ermöglichen und durch die Aufnahme eine HD erkannt werden, bevor es akut wird. Damit wird ein früher Behandlungsbeginn und eine für das Tier entsprechende Haltung möglich. Allerdings sollte das Wachstum der Tiere für eine Röntgenaufnahme abgeschlossen sein, das heißt, der Hund sollte mindestens 12 Monate alt, größere Rassen bis zu 18 Monate alt sein. Dazu sollte für eine zuverlässige Aufnahme die Lage des Hundes unbedingt genau definiert sein. Meist muss der Hund vorher in Narkose gelegt werden. Ihr Tierarzt gibt Ihnen sicherlich nähere Informationen dazu. Es gibt seit Ende der siebziger des 20. Jahrhunderts verbandsübergreifende, einheitliche Regelungen über das Röntgen und die Auswertung des Bildes, die durch eine unabhängige Auswertungsstelle erfolgt. Die Einteilung beim WSDe.V. ist wie folgt:

1.    Normal            HD-A            Kein Hinweis auf HD

2.    Fast Normal    HD-B            Übergangsform (HD-Verdacht)

3.    Leichte HD      HD-C            Leichte HD    =>  Zuchtausschluß

4.    Mittlere HD     HD-D            Mittelschwere HD => Zuchtausschluß

5.    Schwere HD    HD-E            Schwere HD => Zuchtausschluß

Dieses Ergebnis kann durchaus trotz allem negative Zuchtergebnisse bringen, die nicht vom Züchter beeinflussbar sind.

Sollten Sie einen betroffenen Hund Ihr eigen nennen, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Züchter in Verbindung, denn erstens ist dieses Wissen für ihn wertvoll, und zweitens kann auch er Ihnen Tipps zur weiteren Haltung geben.

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D ie Ellbogendysplasie (ED)

Die ED stellt eine vererbte Entwicklungsstörung des wachsenden Skeletts dar. Hohes Körpermassewachstum und Fütterungsfehler sind weitere begünstigende Faktoren. Sie beginnt in der späten Wachstumsphase bei vier bis acht Monate alten Jungtieren mit einer schmerzhaften Veränderung des Gelenks und der gelenkbildenden Knochenteile mit Lahmheit.

Der Bewegungsumfang des Ellbogengelenks ist eingeschränkt. Frühzeichen sind Steifigkeit am Morgen oder nach Ruhepausen. Die Krankheit schreitet lebenslang fort und ist nicht heilbar, eine weitgehende Schmerzfreiheit kann aber in vielen Fällen erreicht werden Die ED wird über mehrere Gene vererbt.

Die erkrankten Tiere werden durch Lahmheiten im Bereich der Vordergliedmaße auffällig. Es besteht hierbei eine Mischform aus Hangbein- und Stützbein Lahmheit, häufig kommt es zu einer Wegführung des Unterarmes und der Pfote von der normalen Achse der Gliedmaße (Abduktion) sowie einem Heranziehen des Ellenbogens an den Körper (Adduktion), wobei die Gliedmaße eingedreht wird.

Bei der klinischen Untersuchung kann häufig eine vermehrte Füllung der Gelenkkapsel festgestellt werden, das Gelenk ist meist schmerzhaft und teilweise können Knirschgeräusche wie Pseudokrepitationen ausgelöst werden Eine Ellbogendysplasie entsteht, wenn die Gelenkbildenden Knochenteile Oberarmknochen, Elle und Speiche nicht exakt genug zueinander passen.

Die ungenaue Passform oder Inkongruenz führt zu chronischen Umbauvorgängen am Ellbogengelenk und den gelenkbildenden Knochenteilen (Osteoarthrose), die zu einer Sklerosierung der Knochen und zur Ausbildung von Knochenauswüchsen (Osteophyten) führen.

Bei geringer Inkongruenz der Gelenkflächen ist die Osteoarthrose das einzige Anzeichen einer Ellbogendysplasie, darüber hinaus können weitere Veränderungen auftreten

 

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Der schlechte Fresser

Schlechte Fresser gibt es unter den Hunden bei allen Rassen und jeglicher Herkunft. Alle haben gemeinsam, dass ihre Besitzer schon eine ganze Litanei verschiedenster Futtermittel ausprobiert haben, um endlich den "Geschmack" des "anspruchsvollen" Hundes zu treffen. Es werden weder Mühen noch Kosten gescheut. Es wird schließlich oft sogar liebevoll gekocht - mit Gemüse und Reis oder mit Möhrchen und Kartoffeln. Eine Weile funktioniert das auch, aber nach wenigen Tagen oder Wochen bleibt der Napf wieder halb voll, nur das Fleisch ist gefressen, der "gesunde" Rest bleibt darin. Und jeder informierte Hundehalter weiß doch, dass Fleisch allein nicht ausreicht, statt dessen zu Mangelerscheinungen führen kann. Des Öfteren werden nun beim Tierarzt aufwändige Untersuchungen vorgenommen, um einen organischen Hintergrund auszuschließen. Meist jedoch ohne Ergebnis. Der Besitzer freut sich, was sich jedoch schnell wieder ändert, weil doch das Problem nach wie vor besteht.

Es gibt aber Hoffnung: "Konsequentes Fütterungsmanagement". Erstmal: Was hat mein Hund in seiner Karriere als schlechter Fresser gelernt?

  1. Habe ich keine Lust auf mein Futter, gibt es spätestens Abends ein Leckerli, denn Herrchen oder Frauchen will doch wissen, ob ich überhaupt fresse.

  2. Ich fresse nicht genug, meine Menschen machen sich Sorgen, und morgen oder übermorgen gibt es was besonders Leckeres. Ich muss nur lange genug warten.

Zugegeben, das klingt übertrieben, aber es kommt der Wahrheit ziemlich nahe. Als Ergebnis können wir lernen, dass unser Hund mit jeder Mühe, die wir uns machen, anspruchsvoller wird. Eigentlich ganz menschlich, oder?

Ergo sollten wir unseren "anspruchsvollen" Hund "umerziehen". Hier ein paar Tipps dazu:

1. Auswahl eines hochwertigen Alleinfutters, Anbieter gibt es genug ( natürlich unter Berücksichtigung von Alter und Leistungsanspruch ).   

2. Benötigte Futtermenge pro Tag in Erfahrung bringen ( die individuelle Futtermenge, d.h. was der Hund im konkreten Fall pro Tag braucht, kann durchaus weniger sein, als auf der Verpackung angegeben ist und muss "ausprobiert" werden! )

3. Das Futter zu festen Zeiten in ( 1 - ) 2 Portionen anbieten ( möglichst nach Aktivitäten, da der Hund dann Appetit hat )

4. Wenn der Hund nicht gleich ans Futter geht, nach 5 Minuten konsequent den Napf bis zur nächsten Fütterungszeit wegstellen!

5. Es gibt nichts nebenher! (Allenfalls "winzige Mengen" - bitte wörtlich nehmen! - und zwar möglichst nur noch als "Belohnung" für "erbrachte Leistungen", wie z.B. "Sitz!" oder "Komm!" )   

6. Tritt wieder eine Phase von "Futterverweigerung" ein, so heißt es: "Konsequenz zeigen!" Auch in der "freien Natur" ist dem Jäger nicht jeden Tag das Jagdglück hold und deshalb solche Fastentage keine Seltenheit. Und auch wenn es "roh" klingen mag: Es ist noch nie ein Hund neben dem gefüllten Napf verhungert!

7. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass es nicht gut für unseren Hund sei, immer dasselbe Futter vorgesetzt zu bekommen, bzw. dass er nicht ein Leben lang den gleichen Geschmack möchte. Ein hochwertiges Alleinfutter - ausgewählt nach Alter und Leistung des Tieres - vermag den speziellen Bedarf unseres Hundes optimal zu decken! Um den gleichen Effekt beispielsweise beim "Selber kochen" zu erreichen, erfordert es wirklich präzise Berechnungen der Mengen an erforderlichen Vitamine, Mineralien und Spurenelementen.

8. Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass unser Hund zwar schon seit langer Zeit ein Haustier ist und von uns oft wie ein Familienmitglied angesehen wird, dass aber selbst der niedlichste Yorkshire Terrier - so unglaublich es erscheinen mag - in vieler Hinsicht noch Bedürfnisse und typische Verhaltensweisen seiner "wilden" Verwandten zeigt. Wir sollten das nicht vergessen, sondern in seinem Sinne darauf Rücksicht nehmen!

Wenn Sie diese Tipps konsequent beherzigen, wird Ihr Hund in Kürze verstanden haben,

- dass es Futter nur noch zu relativ festen Zeiten gibt.

- dass er erst bei der nächsten Fütterung wieder etwas bekommt, wenn er sein Futter nicht gleich annimmt.   

- dass es zwischendurch nicht genug Leckerchen gibt, um davon satt zu werden.

- dass eine "Hungerkur" bei seinen "Menschen" keine verzweifelten Bemühungen mehr nach sich zieht.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Durchhaltevermögen!

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Allergie-Probleme beim Hund

Ein allergischer Hund sorgt für zum Teil massiven Problemen bei sich und seinem Herrn. Auch finanziell ist es nicht ganz ohne.

Ob es nun ausgeprägte Hautprobleme wie Juckreiz, Ekzeme (oberflächliche Hautveränderungen), haarlose Stellen, hartnäckige Ohrentzündungen sind oder wiederkehrende Durchfälle oder aber eine nicht ausheilende Bronchitis, das Bild der Allergie kann sehr vielfältig sein. Und das macht das Problem erst wirklich zu einem solchen! Für uns Menschen gibt es deshalb Spezialisten, die Hautärzte. Für den Tierarzt, der ja ein Allround-Spezialist sein muss, stellt die Diagnose einer Allergie deshalb eine sehr schwierige Aufgabe dar. Hinzu kommt, dass es schier unendlich viele sogenannte Differential-Diagnosen gibt. Das heißt, sehr viele verschieden Ursachen können ein und dasselbe Erscheinungsbild hervorrufen. So kann ein Juckreiz z.B. auch durch einen Mangel an essentiellen Fettsäuren in der Nahrung, durch Ungezieferbefall, Hautinfektionen, Störungen des Immun-Systems oder auch Organerkrankungen und vieles mehr verursacht werden. Diese anderen Ursachen müssen zu Beginn ausgeschlossen werden. Dazu sind oft weitergehende Untersuchungen durch den Tierarzt erforderlich. Das spezielle Vorgehen hängt vom einzelnen Fall ab. Nicht jedes eingesetzte Medikament erzielt dabei auch gleich den gewünschten Erfolg. Die Diagnostik, d.h. die Suche nach den Ursachen, und die Behandlung des Allergie-Patienten ist oft ein langer und steiniger Weg, - sowohl für den Besitzer als auch für den behandelnden Tierarzt. In jedem Falle ist dieser Weg jedoch – auch wenn er mühsam erscheint und der Erfolg auf sich warten lässt – der auf die Dauer einzig richtige. Leider gibt es zu kaum einem Problem so viele „gute“ Ratschläge zweifelhafter „Experten“, die Betroffene glauben machen, die Lösung sei einfach nur ein Futterwechsel oder ein anderer „Geheimtipp“. Vermutlich, weil die Allergien bei unseren Haustieren – wie übrigens auch bei uns Menschen – in den letzten Jahren erheblich zugenommen haben, und die Diagnostik sowie die Therapie in schwierigen Fällen recht teuer und langwierig sein kann, sind viele Besitzer hierfür sehr empfänglich. Im einen oder anderen Fall mögen solche „bequemen“ Tipps sicherlich auch schon einmal geholfen haben, aber besonders in schwerwiegenden Fällen haben die vielen erfolglosen „Wundermittel“ dem Besitzer über die Zeit auch viel Geld gekostet und die Beschwerden des Hund unnötig in die Länge gezogen. Deshalb ist es besonders wichtig einige grundsätzliche Dinge über die „Allergie“ zu wissen:

Eine Allergie/Atopie ist eine Überempfindlichkeit des Körpers gegenüber bestimmten Substanzen.

Zu den häufigsten Verursachern von Allergien gehören folgende Allergen-Gruppen gehören:

  • Gruppe A (Atopisches Ekzem = Neurodermitis)

  1. Hausstaub und Hausstaubmilbe

  2. Futtermilben

  3. Pollen (z.B. Gräser, Bäume, Kräuter etc.)

  4. Schimmelpilze etc.

  • Gruppe B

  1. Flohbisse (Flohspeichel)   

  • Gruppe C

  1. Futterbestandteile (Rindfleisch, Hühnerfleisch, Fisch, Milchprodukte, Weizen, Mais, Soja.... )   

  2. Futterzusätze (Farbstoffe, Konservierungsmittel, Aromastoffe)

Darüber hinaus gibt es zahllose Substanzen, die seltener zu Problemen führen und deshalb oft sehr schwierig zu identifizieren sind. Um eine Allergie entwickeln zu können, muss der Körper mit diesen Substanzen schon vorher über einen gewissen Zeitraum Kontakt gehabt haben. Deshalb tritt eine Allergie/Atopie in der Regel bei Hunden im Alter von 1 – 2 Jahren auf. Schon der kleinste Kontakt mit der Substanz, die die Allergie verursacht, können massive Beschwerden hervorrufen. So reicht der Biss eines einzelnen Flohes (bei der Floh-Allergie) oder auch nur ein Krümel Brötchen (bei Allergie auf Weizen) aus, um unseren geliebten Vierbeiner wieder in ein juckendes Häufchen Elend zu verwandeln! Um eine Allergie bzw. die Ursache dafür zu bestimmen, erfordert es deshalb absolute Konsequenz! Die tierärztlichen Anweisungen sind unbedingt bis in jede Einzelheit genauestens zu befolgen!

Die einzige Möglichkeit um eine Futtermittel-Allergie zweifelsfrei feststellen zu können, besteht in einer sogenannten „Ausschluss-Diät“ . Ziel dieser Diät ist es, dem Tier ein Futter anzubieten, auf das sein Körper nicht reagiert, da er es nicht kennt. Ihr Tiermediziner kann Ihnen sicherlich Ratschläge dazu geben. Auch sollte man mittels Maulkorb verhindern, dass unser Vierbeiner unterwegs ungewollt die "falsche" Nahrung aufnimmt. Der Hund gewöhnt sich schnell daran. Auch mit Leckerli vorsichtig sein.

Ist der Hund nach 6 – 12 Wochen beschwerdefrei, so beginnt man mit der „Provokations-Diät“ . Dabei wird, um den Verursacher der Allergie definitiv festzustellen, immer nur ein Bestandteil ersetzt. Es darf jedoch immer nur eine Komponente ausgetauscht werden, sonst kann bei einem beispielsweise wieder auftretenden Juckreiz der Verursacher nicht eindeutig bestimmt werden. Haben sich die Beschwerden während der „Ausschluss-Diät“ nach dem Zeitraum von 12 Wochen nicht deutlich gebessert, so liegt aller Wahrscheinlichkeit nach keine Futtermittel-Allergie vor und muss man nach der Ursache auf einer anderen Ebene weitersuchen.

Für diese Zwecke eignen sich zum Beispiel Haut-Allergie-Tests . Im günstigsten Fall lässt sich nach einer ausführlichen Diagnostik und einer optimalen Zusammenarbeit zwischen Tierarzt und Besitzer ein konkretes Allergen bestimmen. Danach wird Sie Ihr Tierarzt (hoffentlich) ausführlich beraten.

Bei Allergien, deren Ursache man nicht feststellen kann oder bei denen man den Kontakt mit dem Auslöser nicht völlig verhindern kann (z.B. Gräser-Allergie oder Hausstaub-Allergie) ist man unter Umständen gezwungen, mit anderen Maßnahmen oder Medikamenten die Auswirkungen auf unseren Vierbeiner zu mildern. Auf jeden Fall hilft es, zu 100 % mit dem Tierarzt zusammenzuarbeiten, und nicht inkonsequent zu sein, wie beim Menschen auch. Des Weiteren sollte man sich eventuell auf eine sehr langwierige, manchmal monatelange, Prozedur vorbereiten. Und seien Sie nicht schnell gefrustet, auch die manchmal unseriös angebotenen Wundermittel helfen in den seltensten Fällen, im Gegenteil dazu machen sie alle bis dato erzielten Erfolge zunichte. Ihr Tierarzt ist kein Zauberer, aber er wird Sie und Ihren Hund bei der Hand nehmen und Ihnen einen Weg zeigen, es kann manchmal eben etwas länger dauern.

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Zwingerhusten

Ursache und Übertragung:
Anders als der Name vielleicht fälschlich vermuten lässt, können nicht nur im Zwinger gehaltene, sondern auch in Wohnungen lebende Hunde an Zwingerhusten erkranken. Als Erreger des Zwingerhustens kommen gleich eine ganze Reihe verschiedener Viren und Bakterien in Frage.

Die Ansteckung erfolgt über eine Tröpfcheninfektion, und schlagartig sind die meisten Tiere einer Hundegemeinschaft erkrankt. Man spricht dann von einer Entzündung des Kehlkopfs, der Luftröhre und der Bronchien.

Krankheitsanzeichen:
Die Tiere haben anfallartigen, trockenen Husten, und oft kommt zunächst klarer Nasenausfluss und eine Mandelentzündung dazu.

Vorbeugung und Behandlung:
Die erkrankten Hunde brauchen viel Ruhe, und sollten von anderen Hunden getrennt werden. Die Luft sollte warm, nicht zu trocken aber nicht stickig sein. Ein gegen Kälte von unten isolierter und gegen Zugluft abgeschirmter Liegeplatz sollte vorhanden sein.

Nach 1-2 Wochen kommt es meist zur Ausheilung. Bei schwachen oder gestressten Tieren kann es allerdings zu ernsthaften Komplikationen kommen. Man kann auch vorbeugend gegen einige der Zwingerhusten auslösenden Erreger impfen.

Eine rechtzeitig durchgeführte Impfung' kann z.B. sinnvoll sein, wenn der Hund mit zahlreichen fremden Hunden in Kontakt kommt, z.B. auf Ausstellungen oder in Tierpensionen.

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Der übergewichtige Hund

Oh je! Jetzt ist es passiert! Eigentlich ist es uns ja schon aufgefallen, aber wir haben es nicht wirklich ernst genommen, dass unser Vierbeiner mit der Zeit ganz hübsch "zugelegt" hat. Und nun hat der Tierarzt gesagt: "Es sollte dringend etwas passieren, sonst passiert noch was!". Natürlich hat er Recht. Es ist nicht bloß das viele Fell. Wenn wir unseren Hund streicheln, dann spüren wir schon lange keine Rippen mehr. Und wenn er älter wird und sich weniger bewegt wie früher, dann wird es womöglich noch schlimmer. Früher war er richtig schlank! Und was für ein Hansdampf er war! Eigentlich ging es nach der Kastration los. Er war aber auch so ein Lump! Immer den "Mädels" hinterher.....

Kommt Ihnen das bekannt vor?

So oder ähnlich lauten viele Vorgeschichten zum Problem des übergewichtigen Hundes! Ob es nun die Kastration war oder die Tatsache, dass man plötzlich nicht mehr so viel Zeit zum Gassi gehen hatte, es ist fast immer das gleiche Schema: Unbemerkt hat der Hund zugenommen und nun ist das Übergewicht plötzlich nicht mehr nur ein Schönheitsfehler sondern ein gesundheitliches Problem! Aber was tun? Der arme Kerl! Er hat doch auch immer solchen Hunger! Und außerdem frisst er gar nicht so viel! Ehrlich! Er frisst ja sowieso nicht alles, - richtig heikel ist er manchmal!

Wir wollen Ihnen einige Informationen und Tipps geben, damit es Ihnen leichter fällt konsequent zu sein - zum Wohle Ihres Hundes!

Runder Hund - Na und?!

Natürlich - wer von uns hat schon Idealgewicht...

Aber wissen wir nicht trotzdem, dass es ungesund ist, wenn die "Speckschicht" zu dick wird? Der Rücken, die Gelenke, das Herz, der Kreislauf, die Leber.... Und ein Teufelskreis ist es außerdem, denn je mehr überflüssige Pfunde man mit sich herumträgt, um so träger wird man und um so leichter nimmt man dann auch wieder zu - und der Hund bildet da keine Ausnahme! Zunächst einmal: Natürlich füttert niemand seinen Hund bewusst dick! Aber jeder unserer übergewichtigen Hundefreunde war früher einmal schlank! Also, was ist passiert?

Da wurde aus verschiedenen Gründen ( Aggression gegen Geschlechtsgenossen, Streunen, Verhinderung der Läufigkeit, Scheinschwangerschaften etc. ) eine Kastration erforderlich. ( Manche Hunde zeigen nach der Kastration mehr Appetit und verwerten obendrein ihr Futter besser - und nehmen dadurch leichter zu! ) Oder man hatte aus beruflichen, privaten oder auch gesundheitlichen Gründen mit einem Mal weniger Zeit um Gassi zu gehen. Manchmal war es auch eine Erkrankung des Tieres ( Herzerkrankung, Gelenksprobleme, Schilddrüsenunterfunktion etc. ), die eine Gewichtszunahme begünstigt hat.

Das Tückische ist - wo immer die Ursache für die Gewichtszunahme auch liegt - es handelt sich um einen schleichenden Vorgang!

Da wir unsere Hunde ja täglich um uns haben, bemerken wir zunächst nichts. Erst ein Besuch von Bekannten oder der jährliche Impftermin bei unserem Tierarzt bescheren uns den unverblümten Hinweis: "Dein/Ihr Hund hat aber zugenommen!" - "Nein, eigentlich nicht! - Oder doch?.....Wann haben wir unseren Hund eigentlich zuletzt gewogen? .... Schon eine ganze Weile her.... " Allen Vorgeschichten gemeinsam ist die Tatsache, dass die Hunde nicht regelmäßig gewogen wurden, und dass - oft aus Unkenntnis - die Fütterungsmenge beibehalten wurde, auch wenn sich die Lebensumstände und damit der Bedarf des Tieres verändert hatten! Hunde, die nicht viel Bewegung haben und aufgrund einer Operation, Hormonerkrankung oder Stoffwechselveränderung leicht zunehmen, müssen bewusster ernährt werden!

Deshalb:

1. Regelmäßig ( ca. alle 2 - 3 Monate ) das Gewicht kontrollieren! ( Kleine Hunde können dazu auf den Arm genommen werden. Nach dem gemeinsamen Wiegen, wiegt man sich noch einmal ohne Hund. Die Differenz entspricht dem Gewicht des Hundes. - Große Hunde wiegen Sie am besten bei Ihrem Tierarzt! Sicher wird Ihr Tierarzt Ihnen diesen Service kostenlos anbieten. Obendrein lernt Ihr Hund, dass er nicht immer bei einem Tierarztbesuch Angst haben muss! )  

2. Grundsätzlich eher knapp füttern! Denken Sie daran, dass die Angaben zur Fütterungsmenge auf der Verpackung rein theoretische Werte sind, bei denen von einem durchschnittlichen, gesunden Hund mit ca. 2 Stunden Bewegung ( beim Alleinfutter für den normal aktiven Hund ) ausgegangen wird. Es kann durchaus sein, dass Ihr Hund aufgrund der Umstände deutlich weniger braucht! Obendrein wird bei den Futtermengenangaben davon ausgegangen, dass der Hund dieses Futter als Alleinfutter erhält. Das heißt, er bekommt nichts nebenher! Geben Sie Ihrem Hund zwischendurch Leckerchen, eine Zwischenmahlzeit oder Belohnungen, so müssen Sie diese Naschereien unbedingt von der Menge des Hauptfutters abziehen!

3. Die gesündesten Leckerchen für übergewichtige Hunde sind Obst- und/oder Gemüsestückchen ( Apfel, Möhre etc. ) . Natürlich sind das keine Hundekuchen, aber sie sind gesund und haben sehr wenige Kalorien! Und es ist doch besser als nichts geben zu dürfen!

4. Vergessen Sie niemals warum es so wichtig ist, dass Ihr Hund abnimmt - es ist zu seinem Besten! Sie quälen Ihren Hund mit einer Diät und einer konsequenten Vorgehensweise nicht! Er kann zwar nicht verstehen, dass Sie ihm damit Gutes tun, er wird sich jedoch daran gewöhnen!

5. Lenken Sie Ihren Hund ab! Auch uns fällt eine Diät leichter, wenn wir nicht dauernd ans Essen denken oder anderen dabei zusehen müssen! Lassen Sie Ihn z.B. vor den Mahlzeiten der Familie in den Garten, damit er nicht bettelt. Dann fällt es Ihnen auch nicht so schwer ihm nichts abzugeben!

6. Wenn es der Gesundheitszustand des Hundes erlaubt, sorgen Sie für mehr Bewegung! ( Radfahren, Ballspielen, Stöckchenwerfen, längere Spaziergänge etc.) Untrainierte Tiere sollten dabei aber langsam aufgebaut werden! Wenn Sie selbst keine Zeit haben, fragen Sie Freunde oder Verwandte. Vielleicht würde sich auch ein Nachbarskind freuen, mit Ihrem Hund Gassi gehen zu dürfen!

7. Wählen Sie ein leichtes, d.h. kalorienreduziertes Futter mit niedrigem Fettgehalt aus . Der Fettgehalt sollte bei möglichst nicht mehr als 5 % liegen, da besonders über das Fett viele unnötigen Kalorien zugeführt werden! Achten Sie auch bitte darauf, dass Sie, um eine Gewichtsabnahme zu erzielen, in der Tabelle auf der Verpackung das Gewicht zu Berechnung der täglichen Fütterungsmenge heranziehen müssen, das ihr Hund im Idealfall haben sollte, nicht das, welches er zur Zeit hat. Sonst nimmt er auch mit leichtem Futter nicht ab, sondern hält allenfalls das Gewicht!

8. Vom Selber kochen ist - sofern keine detaillierte Rationsberechnung für den konkreten Fall von einem Ernährungsberater gemacht wurde - abzuraten , da Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente im richtigen Verhältnis zugegeben werden müssen. Eine unausgewogene Ernährung über längere Zeit hat häufig nicht unerhebliche Folgen!

9. "Liebe geht zwar auch durch den Magen" - lassen Sie jedoch nicht zu, dass das Selber kochen, das allabendlich geteilte Wurstbrot oder der Hundekuchen die einzige Form der Zuwendung ist, die Ihr Hund an Ihnen zu schätzen weiß! Zeigen Sie ihm Ihre Zuneigung auf gesündere Art und Weise! Beschäftigen Sie sich mit ihm!

Damit legen Sie den Grundstein für noch viele glückliche und vor allem gesunde Hundejahre!

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Herpesviren

Übertragung
Über die Auswirkungen von CHV-1-Infektionen beim erwachsenen Hund gibt es wenig Informationen. Eine respiratorische Form der Herpes-Infektion beim erwachsenen Hund ist wenig auffällig mit etwas klarem Nasenausfluss und gelegentlichem Niesen. Die Symptome verschwinden ohne Behandlung nach wenigen Tagen von selbst und werden vom Besitzer meist nicht als Krankheit wahrgenommen. Dieser "leichte Schnupfen" spielt jedoch eine große Rolle bei der Virus-Übertragung.

Das Virus besiedelt die Atemwege und die Geschlechtsorgane; gelegentlich entwickeln sich vorübergehend kleine Bläschen an der Scheidenwand bzw. der Vorhaut. Wie bei vielen Herpesvirus-Infektionen anderer Spezies können erwachsene Tiere über Jahre mit der Infektion leben; unter Stress kann es zu einer Reaktivierung und zur Ausscheidung der Erreger kommen, ohne dass die Tiere irgendwelche Krankheits Erscheinungen zu zeigen; sie werden als
symptomlose "Träger" bezeichnet. Praktisch alle Hunde mit Kontakt zu anderen Hunden haben schon einmal Kontakt mit dem Herpes-Virus gehabt. Es handelt sich bei der Erkrankung nicht primär um eine Geschlechtskrankheit; sie wird weder normalerweise noch notwendigerweise durch den Deckakt übertragen, sondern fast immer durch eine von erkrankten Hunden ausgehende Tröpfcheninfektion. Jede Infektion resultiert in einer nur kurzzeitigen Produktion von Antikörpern; bald danach ist der Hund wieder empfänglich für eine neue Infektion. Die nachlassende Immunität kann auch für das Wiederaufflackern der Erkrankung verantwortlich sein, nicht zu unterscheiden von einer neuerlichen Infektion.

Schon der Besuch beim Deckrüden zum ersten kennen lernen, noch ohne sexuelle Kontakte, kann der Hündin eine Infektion eintragen, wenn vorher andere besuchende Hündinnen die Viren hinterlassen haben. Wenn der Deckrüde oder andere Hunde des Zwingers regelmäßig auf Ausstellungen oder Prüfungen gehen, können in diesem Umfeld hohe Viruskonzentrationen ausgeschieden werden; es ist für Hunde schlicht unmöglich, dem Virus in der Umgebung eines viel eingesetzten Rüden aus dem Weg zu gehen.

Abgesehen von den ersten drei Lebenswochen ist die Trächtigkeit die einzige andere extrem sensible Zeit für eine Herpesvirus-Infektion. Frische Infektionen in der Frühträchtigkeit können zur Resorption oder zum Frühabort führen, Infektionen nach einigen Wochen der Trächtigkeit verursachen manchmal kein Verwerfen, können aber Ursache sein für sehr niedrige Geburtsgewichte und lebensschwache Welpen. Bei Hündinnen, die bei einer gründlichen Kontrolluntersuchung vor dem Decken für gesund und frei von bakteriellen Infektionen befunden worden waren, die dann bei einer Untersuchung am 28. Tag nachweislich trächtig waren und trotzdem später keine Welpen brachten, ließen sich bei Blutuntersuchungen um den erwarteten Geburtstermin in etwa 80% der Fälle positive Antikörper- Titer gegen das Herpesvirus nachweisen.

Welpen können sich auf verschiedenem Wege infizieren. Das Virus kann schon vor der Geburt die Plazenta durchdringen und den Wurf in der Gebärmutter infizieren, oder die Welpen können sich auf dem Weg nach außen in der Scheide infizieren.

Die Mutter kann auch mit ihrer Atemluft und dem Nasensekret Viren ausscheiden, welche die Welpen schon mit ihren ersten Atemzügen einatmen. Durch den engen Kontakt mit den Wurfgeschwistern und stetiges Belecken verbreitet sich das Virus schnell von einem Welpen zum anderen.

Symptome
Nach der Ansteckung dauert es bei Neugeborenen meist etwa eine Woche bis zum Krankheitsausbruch. Demzufolge ist leicht zu verstehen, dass vor allem Welpen im Alter von 1 - 3 Wochen das höchste Risiko haben zu erkranken. Stark infizierte Welpen hören plötzlich auf zu saugen, fühlen sich schlapp an und beginnen zu schreien und zu wimmern. Der Kot kann weich und gelb-grün aussehen.

Die Leber schwillt an, und die Welpen haben Bauchschmerzen. Einige zeigen auch Störungen der Atmung mit Nasenausfluss, andere haben eine gerötete Bauchdecke. Blutungen aus der Nase oder in kleinen Flecken in den Schleimhäuten können vorkommen. Etwas ältere Welpen können Störungen des Nervensystems entwickeln mit schwankendem Gang und Erblindung. Bei jüngeren Welpen tritt der Tod meist innerhalb von 24 bis 48
Stunden ein. Neugeborene Welpen haben eine vergleichsweise niedrige Körpertemperatur und können diese noch nicht selbst regulieren; sie sind daher auf die Wärmezufuhr aus der Umgebung (Raumtemperatur, Mutter, andere Welpen) angewiesen.

Sie können auch kein Fieber als Abwehrmechanismus gegen die Viren bekommen, erst ab dem Alter von ca. 3 Wochen ist das möglich. Da sich das Virus am besten bei niedrigeren
Gewebetemperaturen vermehrt, sind ältere Welpen in einer besseren Abwehrsituation.

Diagnose
Die Erkrankung der Welpen breitet sich schnell innerhalb des Wurfes aus, jeder erkrankte Welpe ist selbst hoch ansteckend. Dringend anzuraten ist die baldige Sektion jedes in den ersten Wochen gestorbenen Welpen (gut kühlen, aber nicht einfrieren!) - die Pathologen finden typische Herpes- Veränderungen in Nieren und Leber mit charakteristischen Zellschädigungen.

Beim erwachsenen Hund erfolgt die Diagnose einer akuten Infektion durch die Ermittlung des Verlaufs des Antikörper- Titers mit zwei Blutuntersuchungen im Abstand von etwa 2 Wochen. Manchmal ist auch in Scheidenabstrichen, Sperma, oder aus dem Inhalt von Schleimhaut-Bläschen an den Geschlechtsorganen das Virus nachweisbar. Die Erkrankung hinterlässt ein Immunität mit hohen Antikörper- Titern, die allerdings meist nicht lange anhält. Welpen, welche die Erkrankung überleben, können Dauerschäden an Niere, Leber oder Nervensystem zurückbehalten.

Behandlung
Gegenwärtig gibt es keine virusspezifische Therapie gegen eine CHV-1-Infektion. Jede Behandlung der Welpen kann nur eine Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte zum Ziel haben, etwa in Form von Sonden-Ernährung oder der Gabe von Medikamenten gegen Durchfall. Die Todesrate bei Welpen unter 3 Wochen ist hoch, erkrankte Welpen sterben rasch.

Die anderen Welpen sollten so warm wie möglich gehalten werden, allerdings nicht so warm, dass die Mutter ihre Welpen verlässt. Da das Herpesvirus wie alle Viren gegen Antibiotika unempfindlich ist, gibt es keinen Grund für deren Verabreichung, es sei denn, dass bakterielle Sekundär-Infektionen hinzukommen oder dass Zweifel bestehen, ob es sich wirklich um eine CHV-1- oder eher eine bakterielle Infektion handelt. Die Gabe von Paramunitäts- Inducern zur Hebung der unspezifischen Abwehr-Lage ist sinnvoll, kommt aber bei schwerkranken Welpen meist zu spät.

Wie groß ist das Risiko bei weiteren Würfen?
Natürlich ist jeder Züchter daran interessiert zu wissen, ob er wieder mit Welpenverlusten rechnen muss, wenn er die Mutter eines an einer CHV-1-Infektion erkrankten oder gestorbenen Wurfes erneut decken lässt. Er will auch wissen, ob der Deckrüde ebenfalls infiziert sein muss, und mit welchen Langzeitschäden bei evtl. überlebenden Welpen gerechnet werden muss.

Der Deckrüde kann infiziert sein oder auch nicht. Er kann entweder der Hund sein, der die Hündin angesteckt hat, oder er hat sich bei ihrer eigenen akuten CHV-Infektion angesteckt, als er sie deckte. Wenn es sich um einen Rüden handelt, der in einem aktiven Zwinger mit vielen Schau- und Trainingsbesuchen lebt und häufiger fremde Hündinnen deckt, hat er aber mit hoher Wahrscheinlichkeit die Infektion schon (u.U. mehrmals) durchgemacht; um ihn muss man sich keine Sorgen machen.

Hier noch mal zur Erinnerung: Die CHV-1-Infektion der Atemwege beim erwachsenen Hund verläuft so mild, dass der Hundebesitzer sie kaum jemals bemerkt. Nur zwei Blutproben im Abstand von 10 - 14Tagen können einen Anstieg (frische Infektion) oder Abfall (Infektion in der Abheilphase) der Antikörpertiter feststellen, sinnvoll sind solche Untersuchungen vor allem bei Leerbleiben von Hündinnen in der Ursachenforschung.

Hunde: Das canine Herpesvirus 1 verursacht eine schwere Erkrankung bei Welpen, die innerhalb der ersten Lebenswoche eine Mortalität von 80 % aufweist. Ältere Tiere erkranken weniger schwer. Das Virus wird auch mit Scheidenentzündungen (Vaginitis) und Erkrankungen der Luftwege (Tracheobronchitis) in Verbindung gebracht. Infektionen während der Trächtigkeit können zu Fehlgeburten und Totgeburten sowie zu Unfruchtbarkeit der Hündin führen.

Die bakterielle Vaginitis ist zunächst harmlos. Sie begünstigt aber das Aufsteigen gefährlicher Keime (u.a. Chlamydien) über den Uterus in die Eileiter und Eierstöcke. Eine solche fortgeschrittene Infektion kann zu Unfruchtbarkeit führen. Deshalb wird bei der gynäkologischen Routineuntersuchung regelmäßig der PH-Wert gemessen und ein mikrobiologisches Nativpräparat angelegt, um eine Vaginitis zu erkennen. Eine Infektion durch das Humane Papillomvirus (HPV) kann auf Dauer zum Zervixkarzinom führen.

Es lassen sich verschiedene Formen unterscheiden:
der Abortus completus: vollständiger und gleichzeitiger Abgang der gesamten Frucht (also Chorionhülle, Amnionsack und Embryo zusammen), meistens Frühabort, selten nach der 16. Schwangerschaftswoche
der Abortus incompletus: unvollständig, da oft Plazentateile in der Gebärmutter bleiben, und mehrzeitig; oft geburtsartiger Abgang sowohl des Fetus' als auch der Plazenta mit Wehen und Blasensprung, vorwiegend Spätabort zwischen 16. und 28. Schwangerschaftswoche der Spontanabort oder Abortus spontaneus ist eine Fehlgeburt ohne Einfluss von Außen (auch ohne Medikamente); darunter fallen: der Abortus habitualis:

Der habituelle Abort ist eine spontane Fehlgeburt nach mindestens zwei vorherigen, ohne dass eine konkrete Ursache bekannt wäre, man vermutet anlagebedingt, entweder als primärer habitueller Abort bei wenigstens drei Fehlgeburten, ohne eine Schwangerschaft ausgetragen zu haben, oder als sekundärer habitueller Abort, wenn eine Serie von mindestens drei Fehlgeburten durch eine reguläre Geburt unterbrochen wird
der ovuläre Abort bis zur achten Schwangerschaftwoche ist die Ausstoßung eines so genannten Abortiveis (Molen-Eis, Windeis), welches nicht zur weiteren Entwicklung fähig ist (vergleiche Blutmole)
der Abortus febrilis bezeichnet eine fiebrige Fehlgeburt, entweder als unkomplizierte Form bei nur lokaler Infektion des Endometriums, als komplizierter Abort: geht mit einer Entzündung von Gebärmutter und Eierstöcken einher, oder als septischer Abort mit massiver Bakterienbelastung des Blutes, Entzündungen der Beckenorgane und der Gefahr der Bauchfellentzündung (Peritonitis) und v.a. eines septisch-toxischen Schocks; diese Form evtl. als putrider Abort mit bakterieller Gasbildung der Abortus imminens: drohende Fehlgeburt bei geringen Wehen bzw. Blutungen, der Gebärmutterhals ist noch geschlossen; ein Austragen des Kindes ist, je nach Umständen, noch zu erreichen der Abortus incipiens hingegen ist eine schon beginnende, meistens nicht mehr aufzuhaltende Fehlgeburt, allerdings nun mitweiterer Öffnung des Muttermundes der verhaltene Abort, auch englisch missed abortion, bedeutet das (bis zu monatelange) Verbleiben einer bereits abgestorbenen Leibesfrucht im Uterus und kann zum Dead-Fetus-Syndrom führen.

Der Abortus cervicalis ist eine seltene Form dessen, bei der z.B. ein durch Narben verhärteter Muttermund (an der Zervix) die abgestorbene Leibesfrucht zurückhält.

Behandlung des Genitalherpes

Eine Behandlung des Herpes simplex der Geschlechtsorgane ist mit Tabletten oder Infusionen möglich.Hierbei werden Wirkstoffe wie Aciclovir, Famciclovir und Valaciclovir angewendet. Cremes oder Lösungen sind in leichteren Fällen auch ausreichend wirksam. Die Behandlung gehört auf jeden Fall in die Hand eines Arztes.

Häufig gestellte Fragen: Kann der Virus durch Streicheln von einem Hund auf den anderen übertragen werden? Oder durch riechen vom infizierten Hund bei einer läufigen Hündin?

Sowohl als auch. Da es aber inzwischen mehrere Arten von Tierlichen Herpes gibt sollte per Bluttest schnellstmöglich festgestellt werden um welchen es sich handelt. Herpes ist nicht aus heilbar aber sie können eine Art Resistenz erhalten durch Medikamente eingedämmt werden
Jeder TA gibt hierzu fachliche Auskunft. Diesbezüglich sollte auch vor jedem Deckakt ein Titer Bestimmung gemacht werden, oder ein Bakterientest, so dass sich der Rüdenbesitzer und auch Hündinnenbesitzer sicher sein können
Herpes kann durch Tröpfcheninfektion ,Speichel oder durch Geschlechtsverkehr übertragen werden

Selektieren der Tiere ist maßgeblich

Sowohl müssen mehrere Test durchgeführt werden, da die Inkubation 10 Tage beträgt, die Welpen teilresistent werden, aber auch diese Tiere nicht zur Zucht zugelassen werden sollten.

Nimmt eine Hündin auf, wenn sie den Virus hat???  ja aber die Frucht kann absorbiert werden oder es kann zu einem Abgang kommen "Fehlgeburt" Sie können aber auch die Welpen austragen

Herpes kann und ist eine ernstzunehmende Erkrankung Quelltext :Uniklinik Gießen

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S o nnenbrand

Auch Hunde können einen Sonnenbrand bekommen. Ähnlich wie beim Menschen wird das betroffene Gebiet rot. Meistens kommt dann noch ein Juckreiz hinzu. Die Hunde scheuern sich auf und in der Folge sind schwerwiegende Infektionen möglich.

Vor allem die ersten heißen Sommertage sind gefährlich. Kurzhaarige Tiere mit heller Fellfarbe wie Dalmatiner oder Bullterrier oder frisch geschorene Vierbeiner sind besonders betroffen. Da Sonnencremes wegen des Fells schlecht aufzutragen sind und außerdem von Tieren nicht toleriert und somit abgeschleckt werden, besteht der einzig mögliche Schutz darin, die Tiere nicht allzu lange der prallen Sonne auszusetzen.

Nicht nur der Gefahr des Sonnenbrandes wegen, oft kommt es auch beim Tier zum Hitzeschlag oder Sonnenstich, was sogar tödlich enden kann. Wenn der Aufenthalt in der Sonne nicht zu vermeiden ist, sollten besonders exponierte Stellen des Körpers wie der Nasenrücken der Hunde mit einer wasserfesten Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor eingerieben werden. Schattige Liegeplätze und gelegentliche Abkühlung im See helfen außerdem Schlimmeres zu verhindern."

Wenig bekannt ist außerdem, dass viele Medikamente nicht nur für das Tier, sondern auch für den Menschen die Gefahr erhöhen, einen Sonnenbrand zu erleiden. Tierärztin Dr. Tina Kugler von der Tierschutzorganisation "Aktion Tier" erläutert warum: "Diese Substanzen erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut. Werden derartige Arzneimittel zeitgleich zum Sonnenbad eingenommen, kommt es innerhalb kurzer Zeit zur Rötung und Schwellung der betroffenen Hautpartien."  Zu den Mitteln, die bei Mensch und Tier die so genannte Photosensibilität erhöhen, gehören z.B. Tabletten gegen Diabetes, Diuretika aber auch bestimmte Antibiotika.

 Abhilfe :kann in sofern geleistet werden wenn man dem Tier genügend Schatten gewährt  oder von innen Vita min C dem Futter beigibt.

 

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Magendrehung (Torsio ventriculi)

Zunächst sollten Sie einige Punkte zur Anatomie des Magens und zur Situation der Entstehung der Magendrehung wissen. Grob vereinfacht ist der Magen durch 2 wesentliche Punkte im Bauchraum fixiert. Die Speiseröhre tritt von vorne durch das Zwerchfell und mündet kurz hinter diesem in den Magen. Auf der anderen Seite geht der Magenausgang in den ersten Abschnitt des Dünndarms, den 12-Fingerdarm über. Dabei stellt der Magen sich nicht als Schlauch- oder Kugelförmiges Gebilde dar, sondern eher als ein asymmetrischer Beutel mit einer Großen und einer kleinen Krümmung. Liegt der Magen in normaler Position, befindet sich der vordere und obere Anteil unter den hinteren Rippen auf der linken Körperseite. Der hintere Teil des Magens zeigt nach hinten rechts und unten. Zusätzliche Bänder befestigen den Magen auch noch an anderen Stellen im Bauchraum, wie etwa an der Leber und der Milz. Diese Bänder sind allerdings nicht sehr straff, sondern müssen nachgiebig sein, damit der Magen auch in unterschiedlichem Füllungszustand Bewegungsfreiheit behält. Alle zu- und ableitenden Blutgefäße verlaufen entlang der Speiseröhre, des 12-Fingerdarms und der Aufhängebänder.

Wie kommt es zur Drehung ?

Der Magen "hängt", vorwiegend durch die Speiseröhre und den 12-Fingerdarm fixiert wie ein Beutel im Oberbauch. Er kann, mit der großen Krümmung nach unten weisend, an dieser Aufhängung hin und her pendeln, was bei entsprechender Füllung mit Wasser und Futter noch begünstigt wird. Führt der Hund dann Bewegungen aus, die das Pendel verstärken, kann es zu einem Umschlagen des Magens um seine Längsachse kommen. Besonders gefährlich sind Bewegungen des Hundes, die nach vorwärts und unten gerichtet sind und dann plötzlich abgebremst werden z.B. Herunterlaufen eines Hanges oder einer Treppe, Herunterspringen oder Überspringen von Hindernissen.

Welche Tiere sind besonders gefährdet ?

Alle größeren Hunde mit einem tiefen und breiten Brustkorb haben eine große Bewegungsfreiheit des Magens. Besonders Hunde mit weichem und lockerem Bindegewebe haben oft keine straffen Magenbänder, die ihn gut in Position halten können. Tiere, die gerade gefressen oder größere Wassermengen getrunken haben, erhalten dadurch günstige Bedingungen, die das Pendeln des Magen verstärken. Besonders lebhafte Bewegungen der Hunde nach der Fütterung oder nach der Aufnahme größerer Wassermengen sind gefährlich. Schwer verdauliches Futter, das aus größeren Stücken besteht, leicht gärendes Futter und sehr große Futterportionen verstärken das Risiko einer Magendrehung. Die Tiere, die bereits eine Magendrehung gehabt haben, und bei denen der Magen nicht operativ fixiert worden ist, weisen eine Wiederholungsrate von über 80% auf !!! Aber auch Verdauungsstörungen, Magen-Darmentzündungen mit Erbrechen und Durchfall, Entleerungsstörungen des Magens, können eine Magendrehung verursachen. Ebenso spielen Stress und Aufregung eine nicht unbedeutende Rolle ("auf den Magen geschlagen"). Die oben aufgeführten Tiere und Umstände stellen besondere Gefahrenursachen dar. Es kommen allerdings auch Magendrehungen bei kaum gefüllten Magen vor, sowie bei kleinen Hunden, sogar bei Welpen und Katzen.

Was passiert, wenn der Magen gedreht ist ?

a) Selbst kleine Futtermengen entwickeln beim Verdauungsvorgang im Magen Gase. Diese werden normalerweise entweder über die Speiseröhre oder den Darm abgeleitet. Ist sowohl die Speiseröhre, als auch der Darm durch die Drehung zugeschnürt, sammelt sich das Gas im Magen und bläht ihn auf (bis zum Zerreißen der Magenwand !!!)

b) Der aufgegaste Magen drückt auf das Zwerchfell. Die Atmung und die Herzaktion wird beeinträchtigt. Ferner drückt er auch große Blutgefäße im Bauchraum ab (Aorta, große Hohlvene)

c) Die zu- und ableitenden Blutgefäße des Magens werden bei der Drehung und durch die Aufgasung abgeklemmt. Stoffwechselprodukte und CO² werden nicht abtransportiert, neues, sauerstoff- und nährstoffreiches Blut kann nicht zum Magen gelangen. Gewebe wird schwer geschädigt und kann absterben. Die Magenwand wird "undicht", und zunächst kleinere, dann größere Mengen Mageninhalt gelangen in die Bauchhöhle (Bauchfellentzündung !!!)

d) Die Milz, die mit dem Band am Magen befestigt ist, wird immer mit gedreht. Die weicheren Venenwände werden zuerst abgedrückt. Blut kann nicht mehr aus dem Organ abfließen, arterielles Blut kann aber noch einströmen. Schwerste Stauungserscheinungen entstehen:

1.) das Milzgewebe wird geschädigt und kann zugrunde gehen   

2.) große Blutmengen werden in dem Organ zurückgehalten und stehen dem Kreislauf nicht mehr zur Verfügung

e) Es entstehen aus den oben genannten Gründen sehr schnell lebensbedrohliche Kreislaufstörungen und Herzbelastungen, die zum Kreislaufschock führen.

f) Panikartige Unruhe und starke Schmerzen verschlechtern zudem die sowieso schon schlechte Situation.

Anzeichen einer Magendrehung

Der Moment der Drehung des Magens verursacht dem Hund einen kurzen Schmerz, der ihn meistens mitten in der Bewegung zu einem kurzen Aufjaulen veranlasst. Danach laufen sie meistens relativ vorsichtig mit eingezogenem Bauch und aufgekrümmtem Rücken unruhig hin und her. Sie legen sich kurzfristig hin, um aber gleich wieder aufzustehen. Nach kurzer Zeit schon versuchen sie zu erbrechen (Pumpen, Würgen), allerdings ohne Erfolg, da die Speiseröhre zugeschnürt ist. Dieser Vorgang kann sich mehrfach wiederholen. Wenn die Hunde in diesem Zustand noch etwas trinken, "erbrechen" sie das Wasser innerhalb kürzester Zeit. Die Aufgasung des Magens erfolgt nun mehr oder weniger schnell (Minuten bis Stunden), und kann von außen her gesehen und gefühlt werden. Der vordere Teil des Bauchraumes und zunehmend auch der hintere Abschnitt wird immer dicker. Die Tiere sehen förmlich aufgeblasen aus. Klopft oder schnippt man mit dem Finger auf den prallen Bach und die letzten, hinteren Rippen, klingt es hohl, wie bei einer Trommel. Die sich zusehends verschlechternde Kreislaufsituation ist äußerlich zunächst durch starke Unruhe gekennzeichnet, die bei weiterem Fortschreiten des Krankheitsbildes in Apathie umschlägt. Die Tiere atmen hechelnd, die Atmung wird immer angestrengter. Z.T. stöhnen die Tiere vor Schmerzen. Der Puls wird sehr schnell und z.T. so flach, dass er kaum noch zu fühlen ist. Die sichtbaren Schleimhäute werden zuerst hell rosa, später fast weiß.

Das Krankheitsbild kann sich so schnell entwickeln, dass dramatische, lebensbedrohliche Zustände innerhalb von 30 - 60 Minuten erreicht werden, und die Tiere bereits nach dieser Zeit nicht mehr gehen oder stehen können. Erfolgt keine rasche Hilfe, sterben die Tiere in kürzester Zeit.

Was ist zu tun ?

Wenn Sie auch nur den Verdacht haben, dass Ihr Hund eine Magendrehung haben könnte, verschwenden Sie keine Zeit !!!

Rufen Sie SOFORT Ihren Tierarzt an, damit in der Praxis vorbereitende Maßnahmen ergriffen werden können und keine wertvolle Zeit verloren geht. Wenn sie wissen, dass die Praxis geöffnet ist, fahren Sie SOFORT los und beauftragen Sie eine andere Person mit dem Telefonanruf. Es kann jede Minute wertvoll sein und über Leben und Tod des Tieres entscheide. Versuchen Sie Ihren Hund zu beruhigen, damit er sich nicht noch mehr aufregt.

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Vergiftung

Diesbezüglich sollten sie schnellstens einen Tierarzt aufsuchen.

Unter gefährliche Lebensmittel fallen so genannte Produkte wie

* Hülsenfrüchte – wirken blähend, grüne Bohnen wirken tödlich

* Avocados – toxisch, wirkt absolut tödlich durch Schädigung des Herzmuskels verbunden mit starker Atemnot und folgender Bauchwassersucht. Hierfür gibt kein bekanntes Gegenmittel.

* Zwiebeln –  1-3 Zwiebel führen beim Hund zur Zerstörung der roten Blutkörperchen. Zunächst reagieren die Tiere mit Durchfall und Erbrechen. Nach wenigen Stunden beginnt der Hund rasend zu hecheln, bekommt Herzrasen und wird anämisch (Blutarmut). Das Tier stirbt relativ bald darauf.

* Kakao –( In der Schokolade) enthaltene Theobromin kann von Tieren nicht verdaut bzw. verwertet werden. Eine halbe Tafel (125g) Blockschokolade für einen Hund mittlerer Größe können ihn vergiften, evtl. töten. Die Vergiftung zeigt sich durch Erbrechen und Durchfall, Zittern, Krämpfe und Lähmungen der Hintergliedmaßen.

*Mandeln - enthalten Blausäure

* Teebaumöl - durch den Gehalt an Terpenen und Phenolen für Tiere toxisch. Bei gezielter therapeutischer Anwendung immer den Tierarzt zu Rate ziehen.

Hier nur einige gelistete Unverträgliche Lebensmittel : Kohlartiges Gemüse, Trauben, Erdnüsse, Rosinen.

Im Haushalt vermeidbare giftige Hauspflanzen :

* Philodendron, Fensterblatt & Diefenbachia – enthalten hohe Konzentrationen von Oxalsäure. Bildung meist von Geschwüren der Schleimhäute, gefolgt von starkem Brennen, Kopfschütteln. In den Fällen des Schluckens des Giftes tritt Erbrechen und Durchfall auf, gefolgt von Muskelzittern, Krämpfen bis hin zu starker Atemnot und Koma.

* Yucca & Drachenbaum (Dracenia) – die enthaltenen Gifte führen wie bei Zwiebeln zur Zerstörung der roten Blutkörperchen. Die Tiere bekommen nach einem Verzehr von wenigen Gramm Blutungen, Erbrechen, Lähmungen

* Ficus Benjaminis bzw. alle Arten des Gummibaumes – die milchigen Absonderungen verursachen mittelstarke Vergiftungserscheinungen. Der Hund erbricht und hat Durchfall, schwankt und hat Krämpfe.

* Weihnachtsstern bzw. alle Wolfsmilchgeächse – Der milchige Saft löst allergische Reaktionen auf der Haut aus (Nase, Augen,Lippen) und kann zu starken Augenentzündungen führen. Gefressen oder abgeleckt führt das Gift zu Erbrechen, Durchfall, Muskelzittern, Kreislaufversagen und Lungenödem. Erkennbar ist eine Aufhahme kurz danach durch Entzündung und Bläßchenbildung der Mundschleimhaut und schwankendem, wie betrunken wirkendem Gang.

Einige Auflistungen von giftigen Freilandpflanzen

*Blauer Eisenhut

* Liliengewächse – Alle Liliengewächse sind eigentlich Heilpflanzen und essbar – aber wie die Zwiebel für unsere Hunde in vielen Fällen gefährlich oder unverträglich.

* Tulpen, Narzissen, Märzenbecher ,Schöllkraut ,Becherprimeln, Eibe ,Goldregen, Hortensie, Hundspetersilie, Azalee und Rhododendron, Misteln, Oleander, Buchsbaum

Andere giftige vermeidbare Stoffe

* Nikotin , Alkoholische Speisen.
* Geflügelknochen – SEHR GEFÄHRLICH! Die Röhrenknochen splittern, werden geschluckt und führen sehr häufig zu einer unbeding tödlichen Darmperforation!
* Milch (Laktoseunverträglichkeit) – ist genetisch bedingt aber sollte man nicht herausfordern. Bei Hündinnen nach Würfen manchmal sinnvoll, aber immer kontrolliert – eher Ziegenmilch verwenden.
* Schweinefleisch - weder roh noch gekocht füttern (Bazillenüberträger)

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Hepatitis/Leberkrankheit

Die Leber ist eines der wichtigsten Organe des Körpers und hat viele verschiedene Funktionen. Die Leber entgiftet körpereigene und körperfremde Stoffe und macht sie für die Niere ausscheidungsfähig, wirkt mit, den Blutzuckergehalt aufrecht zu erhalten, speichert Eisen, spielt eine Rolle als Blutspeicher bei der Kreislaufregulation und hilft die Körpertemperatur konstant zu halten. Dazu hilft die Leber noch bei der Regulation des Wasserhaushaltes, der Blutgerinnung und speichert verschiedene, fettlösliche Vitamine und Spurenelemente.
Hepatitis und andere Lebererkrankungen sind daher sehr ernstzunehmende Krankheiten und sollten unter tierärztlicher Aufsicht behandelt werden. Symptome einer Lebererkrankung sind u. a. Übelkeit, Erbrechen, Appetitsverlust, Gelbsucht, Anschwellung des Abdomens wegen Flüssigkeitsansammlung und eventuell hellfarbige Stuhlgänge. Lebererkrankungen können verschiedene Ursachen haben wie eine Virusinfektion oder Vergiftung; dies sollte von einem Tierarzt geklärt werden. Bei Lebererkrankungen sollten die Blutwerte regelmäßig kontrolliert werden und Stress sollte vermieden werden.
Weil die Leber so stark an der Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen beteiligt ist, und das Hauptentgiftungsorgan des Körpers ist, sollte sie in Krankheitsfällen entlastet bzw. weniger belastet werden. In einer akuten Phase ist es ratsam, den Hund zu fasten oder relativ flüssig zu ernähren, vor allem solange er eine erhöhte Körpertemperatur hat. Es ist möglich, nach einer akuten oder bei einer chronischen Lebererkrankung, die Leberfunktion durch die Ernährung und Nahrungsergänzung zu unterstützen.
Dazu können Sie den Diätplan für erwachsene Hunde nutzen mit reduziertem Fleisch- und Innereienanteil, erhöhtem Gemüseanteil und folgenden Abweichungen:
Für einen chronisch leberkranken Hund ist eine Diät mit reduziertem Proteingehalt notwendig, um die Ammoniakproduktion zu reduzieren. Dazu empfiehlt sich ein Proteingehalt zwischen 14 - 16%, mit hochwertigen Proteinen wie Eiern, fettarmen Fisch, Hüttenkäse, Huhn und Putenfleisch. Es sollte weniger Fett gefüttert und auf ausreichender Kalziumzufuhr geachtet werden.
Getreide wird in der Regel gut vertragen, muss aber gut durchgekocht sein. Hier eignen sich besonders brauner Reis, Vollkornweizen und Hirse.
Gemüsesorten, die von der Leber gut vertragen werden, sind rote Beete, Spinat, Krauskohl, Broccoli, Sellerie und alles an grünem Blattgemüse.
Nahrungsergänzung
Es gibt einige Leber unterstützende Nahrungsergänzungsmittel. Es ist ratsam, die Nahrungsergänzung nicht zu übertreiben, da dies unter Umständen die Leber wieder belasten könnte.
Mariendistel (Silybum Marianum) - schützt die Leber und unterstützt ihre Regeneration. Für ein 30 Kg Hund gibt man die Hälfte der Humandosis.
Alfaalfa ( Medicago Sativa) - dieses vitaminreiche Kraut hilft bei der Feuchtigkeits- und Blutregeneration der Organe.
Schöllkraut (Chelidonium Majus) - kann für kurze Zeit gegeben werden (bis zu zwei Wochen) um die Gallenproduktion anzuregen.
Löwenzahn (Taraxacum Officinale) - regt die Leber und Nierenaktivität an; kann kurweise gegeben werden.
Gelbwurzel (Kurkuma) - das Gewürz ist ein starkes, Leber spezifisches Antioxidant und kann sehr Hilfreich für Tiere mit einer Leberentzündung sein.
Klette (Arctium Lappa) - regt die Gallenproduktion an, entgiftet.
Vitamin C - Antioxidant, hilft die Leberzellenfunktion wieder herzustellen.
Vitamin B 12 - dieses Vitamin wird in der Leber gespeichert und ist wichtig für die Blutkörperherstellung. Sollte zusammen mit einem Vitamin B Komplex gegeben werden.
Aminosäuren - reduziert die Arbeit der Leber. Einige Aminosäuren (L-Methionine, L-Cysteine, L-Glutathione, L-Arginine, L-Carnitine) helfen der Leber, sich zu regenerieren.
Lecithin - hilft Fett abzubauen und den Organismus zu entgiften.
Enzyme - hilfreich bei der Verdauung von Proteinen und Fetten.
Vitamin E - Antioxidantien sind grundsätzlich hilfreich bei Leberentzündungen.
Coenzyme Q 10 - Antioxidant, entgiftend und Immunsystem stärkend.
Spurenelemente - notwendig für die Leberfunktion, werden normalerweise in der Leber gespeichert. Eine gute Quelle sind Meeresalgen oder Mikroalgen.

Bei einer gegebenen Entzündung lagert sich beim Stuhlgang das Sekret, das normalerweise den Duft für das Abstecken von Gebiet bei Hunden liefert, im Analbeutel ab, so das sich diese aufblasen und Schmerzen verursachen können. Sichtbar wird dieses Problem am Verhalten des Hundes, indem er seinen Hinterteil auf dem Boden hinter sich her schleift oder das er seinen Darmausgang beißt oder leckt in der Absicht, das Sekret so zu entfernen. Ähnlich wie beim Wurmbefall.

Eine häufig von Tierärzten verwendete Methode, um diese Entzündung zu lindern, ist das Ausdrücken des Sekrets, dabei muss man die Seiten des Drüsenausgangs streifen und damit gegen die Analbeutel drücken, so dass das übel riechende Sekret zum Vorschein kommt.  Gleichzeitig wird es teilweise mit einem Antibiotikum behandelt in Form von Salbe oder Oral "Tabletten ".

Zumeist entscheiden die aufgenommene Menge eines Stoffes darüber, ob dieser giftig ist oder nicht. Es gibt Pflanzen oder andere Substanzen, bei denen schon geringste Mengen verheerende Auswirkungen haben können.
Wenn sich ein Tier erbricht ist es meist kein dramatisches Zeichen
Ist es nach 1 - 3 mal Erbrechen innerhalb der nächsten 15 Minuten vorbei, dann war es ein verdorbener Magen.
Folgt dem Erbrechen ein abnormes Verhalten (Zittern, starke Unruhe, Dunkelheitssuche,...) und/oder Durchfall ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Vergiftung, meist der Leber. Es empfielt sich schleunigst, einen Tierarzt zu konsultieren.

 

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Insektenstich im Nasen-/Rachenbereich

VerabreichenSie Ihrem Hund eine Portion Eis, um die Schwellung möglichst klein zu halten. Dann begeben Sie sich zum Tierarzt, da eine große Schwellung im Bereich der Nase durchaus tödlich enden kann.

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Selbstgemachtes Anti-Floh-Spray: Man nehme 10 ml 90prozentige n Alkohol und je 2 Tropfen Eukalyptusöl, Rosmarinöl, Wacholderöl, Bergamotte, Lavendelöl und Geranium, mische den Alkohol und die ätherischen Öle und fülle dies mit 90 ml Wasser auf. Die Mischung in einen Pumpzerstäuber geben und den Hund damit einsprühen.
VORSICHT ! Gesicht und Augen des Hundes dürfen mit dem Spray nicht in Kontakt kommen !

Selbstgemachtes Anti-Floh-Pulver: Man mischt fein geriebene Kräuter (Eukalyptusblätter, Rosmarin, klein geriebenes Zedernholz, Lavendel und klein geriebene Wacholderbeeren) je zu gleichen Teilen miteinander. Das Pulver wird nun gegen den Strich bis auf die Haut erst eingebürstet oder eingerieben, dann richtig einmassiert. Die Liegeplätze des Hundes sollten ebenfalls mit dem Pulver bestreut werden.
Um beim Staubsaugen die Flöhe abzutöten, gibt man ein Stück Flohhalsband in den Beutel.

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Die Würmer unserer Hunde

Die Würmer unserer Hunde sind Parasiten und leben als ausgesprochene Schmarotzer in Magen oder Darm, und können diese anhand ihrer Stoffwechselgifte oder durch Verletzungen schädigen. Es wird zwischen zwei Hauptarten unterschieden, den Bandwürmern und den Rundwürmern.

Zu den Bandwürmern zählen der Gurkenbandwurm, der Fuchsbandwurm, Taenien und Mesocestoides. Sie sind flach, bandartig. Sie leben als Parasiten im Dünndarm unserer Hunde (und Katzen). Die Entwicklung der vom meist zwittrigen Wurm geborenen Larven benötigt Zwischenwirte.

  • Der Gurkenbandwurm (lat.: Dipylidium caninum) kann bis zu 50 cm lang werden. Er wird vor allem durch Flöhe übertragen. Er setzt sich im Darm fest, und man sieht gurkenähnliche, weißliche Bandwurmglieder auf dem Kot des Tieres. Man erkennt ihn meistens nur durch die Anzeichen des "Schlittenfahrens", bedingt durch Juckreiz am After, durch Verdauungsstörungen oder Abmagerung. Es besteht eine für Erwachsene geringe, für Kinder größere Ansteckungsgefahr, vor allem durch versehentliches Schlucken von infizierten Flöhen.

  • Der Fuchsbandwurm (lat. Echinococcus multilocularis) ist ein kleiner Wurm (1,4mm - 3,5 mm) mit 4 Saugnäpfen und einem Haken am Kopf. Er wird durch den Verzehr von Mäusen oder ähnlichem übertragen. Es gibt keine deutlichen Anzeichen, manchmal lassen sich kleine weiße Punkte im Kot finden. Für den Menschen kann er lebensbedrohlich werden.
  • Taenien, z.B. als Katzenbandwurm ( Taenia taeniaeformis), Rehfinnenbandwurm ( Taenia cervi) oder Schaffinnenbandwurm (Taenia ovis) bekannt, haben eine Größe von 60 cm bis zu 2 m, und besitzen 4 Saugnäpfe und einen doppelten Hakenkranz am Kopf. Die Übertragung erfolgt über den Verzehr von Mäusen und Ratten, den Innereien von Tieren, sowie rohem Fleisch. Es sind manchmal weiße Glieder im Kot zu finden, bei starkem Befall erkennt man am Tier ein struppiges, glanzloses Fell, es kommt zu Abmagerung, Schwäche und Teilnahmslosigkeit.

  • Mesocestoides lineatus haben eine Länge von 12-50 cm, einen Kopf mit 4 Saugnäpfen und werden durch den Verzehr von Nagern, Vögeln und Reptilien übertragen. Sie gelten als eher harmlos, können aber in Zwischenstadien eine Bauchfellentzündung auslösen.

Z u den Rundwürmern gehören Hakenwürmer, Spulwürmer und Peitschenwürmer. Sie sind fadenförmig und besitzen eine eigene Verdauung.

  • Hakenwürmer haben eine Länge bis zu 12 mm, siedeln sich im Dünndarm an und saugen Blut. Sie werden über die Nahrung oder über die Haut aufgenommen. Die Anzeichen sind Durchfall, Blutarmut und Abmagerung. Sie können auch den Menschen befallen.

  • Spulwürmer sind 6-18 cm lange, rötlich-graue oder gelbliche Würmer, die sich an beiden Enden verjüngen. Sie werden über die Muttermilch oder über den Mutterkuchen, oder aus der unmittelbaren Umgebung aufgenommen. Sie führen zu Lungenentzündung mit Husten und Nasenausfluss, Durchfall und Erbrechen, Abmagerung, allergischen Hautentzündungen, Rachitis, aufgeblähtem Bauch. Ifektionsgefahr besteht auch für den Menschen.

  • P e itschenwürmer sind 45-75 mm lange, peitschenförmige Würmer, die man(Hund) sich mit der Aufnahme von Eiern aus der Umgebung "einfängt". Symptome sind Teilnahmslosigkeit, Schwäche, Fieber, Atemnot, struppiges Fell, blutige Durchfälle, z.T. abwechselnd mit Verstopfung, Koliken, Abmagerung und Blutarmut.

A ufgrund der doch teilweisen gro0en Gefahr empfiehlt es sich, regelmäßig (jedes halbe Jahr) seinen Hund eine Wurmkur machen zu lassen. Vor allem in der Welpenphase ist die Gefahr extrem groß, dass ein Wurmbefall zum Tode führen kann. Es gibt zwar frei verkäufliche Mittel, doch sollte man sich mit einem Tierarzt beraten, da dieser über Medikamente verfügt, die gegen alle Arten von Würmern helfen. Ob man die Wurmkur in Tablettenform oder in Pastenform gibt, hängt von den Vorlieben des Hundes und seines Besitzers ab.

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